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ich da wohnen würde, wo Ihr herkommt,
dann würde ich auswandern... Eines der wohl
meistgehörten Zitate über Rottenfels
und was soll man sagen
dieses Zitat hat voll auf Recht. Der
Landstrich hat in der Tat nicht viel zu
bieten, ausser:
Feste Rottenfels,
Heim des Henkers Haufen, eines Wirtes,
einer Schankmaid und diverser, nicht
sonderlich ansehnlicher Freudenmädchen
Rottenfels Ort, ein kleiner
beschaulicher Weiler, an dem sich die
Leute freuen, wenn es mal NICHT regnet
Siebenmeilen, ein relativ
verträumtes Örtchen, in dem der
Hauptmann weite Teile seiner Kindheit
verbrachte
St. Albertus, immerhin ein
verfallenes Kloster, um das sich einige
SEHR alte Gerüchte ranken
Die Pfählersümpfe, Heim einer
gutgedeihenden Ökonomie von Banditen,
die gerne auch angrenzende Landstriche
terrorisiert
Den Drachenwald, Heim einer sich
dortwohlfühlenden Orksippe
Die Salzstraße, Lebensader und
gleichzeitig Fluch Rottenfels (die
Leute kommen zwar gut hierher, aber
genauso gut wieder weg)
Die Rottenfelsener Axt, eine
zerklüftete Gebirgsformation, die
gleichzeitig die einzige Mine der Region
(die natürlich minderwertiges Erz
fördert) beheimatet
Die Große Rodung, ein
vertrocknetes Überbleibsel des
Versuches, in Rottenfels eine Manufaktur
zur Holzherstellung zu errichten.
Der Rabenturm, wie der Name schon
sagt, ein Turm, in dem hauptsächlich
Raben hausen. Aber, neben den schwarzen
Vögeln soll es wohl da auch einen alten
Magus geben, der seit Jahrzehnten
intensive Beobachtungen und Theorien zum
fortschreitenden Verfall der Region
anstellt.
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